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Juli 2008 - Gesundheits - Vorsorge Drucken


Der aktuelle Tip im Juli

Gesundheits-Vorsorge

Macht Ihnen das Thema Gesundheitsvorsorge ein schlechtes Gewissen?


Gibt es Menschen in Ihrer Umgebung, z.B. in Ihrer Familie oder Ihr Hausarzt, die Ihnen immer wieder mahnend ins Gewissen reden, Sie mögen doch endlich die eine oder andere Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen?
Gehören Sie zu den Menschen, die gerne alle derartigen Angebote nutzen oder gehören Sie zu denen, die sich zu diesen Untersuchungen schicken lassen, deren innere Stimme sagt: „Ich will das gar nicht, aber ich muß ja.“?

Wer sagt, daß Sie müssen?

Trauen Sie sich, Ihrer inneren Stimme zu vertrauen und Dinge kritisch zu hinterfragen:

  • Gibt es wirklich einen ernsthaften Grund zu der Annahme, daß eine Krankheit in mir steckt, die ich nicht bemerke?
    (z.B. Erbkrankheiten, oder auch familiär gehäuft auftretende Krankheiten oder beruflich bedingte Gefahren für die Gesundheit)
  • Fühle ich mich krank?
  • Habe ich irgendwelche Beschwerden, die diese Art von Untersuchungen notwendig erscheinen lassen?

Entscheiden Sie sich für eine entsprechende Vorsorgeuntersuchung, beginnt möglicherweise für Sie schon die Phase des angespannten Erwartens der Dinge, die da kommen mögen.


a)

Sie sind gesund. Alles ist in Ordnung mit Ihnen!

Achtung: Genau in diesem Moment sind Sie gesund und es ist alles in Ordnung mit Ihnen!

 

Was ist in einigen Monaten? Sie erfassen nur die aktuelle Situation (z.B. mit einer Mammographie, einer Darmspiegelung usw.)
Wie oft wollen Sie sich genau auf diese Erkrankung hin durchchecken lassen?
Die Krankenkasse zahlt einen Rundum - Check „auf Herz und Nieren“ ab dem 35. Lebensjahr (nur) alle 2 Jahre.
Was passiert in der Zwischenzeit?


b) 

Alles in Ordnung! Die Untersuchung ergibt: Sie sind gesund.

Doch nicht alle Erkrankungen werden tatsächlich erfaßt. Das bedeutet: Der Befund kann „falsch-negativ" sein. Sie leben in dem Glauben gesund zu sein, was aber nicht stimmt. Was nützte Ihnen die Vorsorge-Untersuchung in diesem Fall?


c)

Es gibt erhöhte Blutwerte oder einen anderen auffälligen Befund: Es könnte Krebs sein.

Eine weitere Abklärung ist nötig. Weitere Untersuchungen erfolgen, die nicht immer ungefährlich sind. Sie leben in Angst, Unklarheit, mit vielen Fragen und Unsicherheiten. Das Endergebnis: Fehlalarm, alles in Ordnung, der Befund war ein Irrtum, "falsch positiv" wie es dann heißt.

Alle Angst und Aufregung umsonst.

(Alle Kosten im Gesundheitswesen umsonst)

Sie sind erleichtert, haben aber einige Tage, Wochen oder sogar Monate der Ungewissheit hinter sich, eine Zeit der psychischen Belastung mit deutlich verminderter Lebensqualität. Sie hätten diese Zeit besser verbringen können.

Schade um die Zeit, die Sie nicht wirklich gelebt haben, da Sie sie nicht genießen konnten.


d)

Es liegt tatsächlich ein positiver Befund vor. Das bedeutet z.B.: Es wurde Krebs, eine Vorstufe oder eine andere Krankheit entdeckt, die einer Behandlung bedürfen.

Glück gehabt! Die Untersuchung war für Sie sinnvoll und hilfreich, da rechtzeitig.

Nur in diesem Fall ist eine Vorsorge-Untersuchung wirklich sinnvoll!

 


Wie hoch ist jedoch die tatsächliche Trefferquote bei allen durchgeführten Vorsorge-Untersuchungen?

Wollen Sie sich tatsächlich potentiell krank machen lassen anstelle Ihre Gesundheit zu genießen und in guter Lebensqualität die Gegenwart zu leben?

Im Wort Vorsorge steckt das Wort Sorge: Wollen Sie sich wirklich Ihr Leben durch das ständige Sorgen um die Zukunft kaputt machen lassen?

Ein ständiges Sich-sorgen birgt eine ernste Gefahr in sich, tatsächlich krank zu werden. Bleiben Sie Ihr eigener Herr / Ihre eigne Frau! Lassen Sie sich nicht bevormunden oder gar entmündigen, nur weil Ihnen ein weißer Kittel begegnet, der Kompetenz und Autorität ausstrahlen will!

Vertrauen Sie in Ihrem Leben auf Ihre innere Stimme!
Lernen Sie diese wieder mehr wahrzunehmen!

Wie lerne ich auf die innere Stimme zu hören? Dazu erfahren Sie mehr im Tip des Monats August.

 

Bedenken Sie:

Vieles ist durch den heutigen Stand von Wissenschaft und Technik machbar!

Ist es auch wirklich sinnvoll?

Steht dabei wirklich der Mensch mit seiner Individualität im Mittelpunkt?